Ausgangslage

 

Das Internet ist heute im Alltag insbesondere von jungen Menschen fest verankert.  Seine Vielfältigkeit, die Schnelligkeit der Kommunikation und die Bandbreite der Dienstleistungen machen es zu dem beliebtesten und meistgenutzten Medium unserer Generation. 

 

95 Prozent der 12- bis 19-Jährigen in Deutschland besitzen laut der aktuellen Drogenaffinitätsstudie ein Smartphone und 75 Prozent einen eigenen Computer oder Laptop mit Internetzugang. Neben der Möglichkeit zur Interaktion und Teilhabe, sind es insbesondere die enorme Vielfalt an Handlungsmöglichkeiten und die Fülle unterschiedlichster Faszinationswerte, welche die besondere Sogwirkung des Internets ausmachen.

 

Kein Medium ist je zuvor in der Lage gewesen, derart flexibel an unsere natürlichen Bedürfnisse wie Spaß, Entspannung, Ablenkung, aber auch Erfolg, Anerkennung oder das Gefühl des „Gebraucht-werdens“ anzuknüpfen. Die nahezu unendlichen Angebote des Internets schaffen uns eine Welt, in der wir in der Lage sind, die Menge und Intensität an positiver Rückmeldung und Bestätigung die wir bekommen, in hohem Maße selbst mit zu beeinflussen.

 

Aufgrund dieser Sogwirkung fällt es zum Teil schwer die Zeit mit dem Medium zu begrenzen und dabei Schule, Beruf, Familie und Freizeit nicht zu vernachlässigen. Wenn Jugendliche in Onlinespielwelten und Chatforen abtauchen, kommt es nicht selten zu Konflikten. Auseinandersetzungen über die Computer- und Handynutzung können eskalieren und belasten alle Familienmitglieder.

 

Hier setzt ESCapade an und gibt Hilfestellungen, um wieder gemeinsam ins Gespräch zu kommen und Lösungen zu finden.